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Die Regenbogenbrücke

 

Es gibt eine Brücke, die verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie auch die Regenbogenbrücke.

Auf jener Seite dieser Brücke – an einem Ort in der Ewigkeit – liegt ein Land mit sanften Hügeln und Wiesen und mit saftigem, grünem Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer Nahrung im Überfluß und es ist warm, schön und immer Frühling!

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund, genau so, wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wie sie in unseren Herzen weiterleben. Sie sind glücklich voller Lebensfreude und sie spielen den ganzen Tag miteinander.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen, sie sind nicht bei ihren Menschen, die sie auf Erden so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und es fliegt förmlich über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.

Es hat dich gesehen.

Noch bist Du wie ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn du und dein besonderer Freund sich endlich wieder treffen, gibt es nur noch Wiedersehensfreude die nicht enden will. Du nimmst ihn in deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder und du schaust endlich wieder glücklich in die treuen Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war aber nie aus deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein...

 

 

Der letzte Gang

 

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach -
Was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
Muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur – bitte bleibe bei mir – bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
Bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,
Es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Quelle: Homepage Düsseldorfer Windhundrennverein